HOCHWASSERLAGE in BAYERN bleibt angespannt

Bund darf Mittel beim Hochwasserschutz nicht kĂĽrzen

Die Hochwassersituation in Bayern bleibt ernst und angespannt. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber rief die Bevölkerung daher heute in MĂĽnchen dazu auf, sich weiterhin ĂĽber die aktuelle Lage zu informieren. Glauber: „Die Dimension des aktuellen Hochwassers ist gewaltig. Es kann leider noch keine Entwarnung gegeben werden.

Am Wochenende drohen regional wieder groĂźe Niederschläge. Die Behörden und Warndienste bleiben in Alarmbereitschaft und beobachten die Situation genau. Die Einsatzkräfte tun alles dafĂĽr, dass im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Die lange Dauer der Hochwasserlage ist fĂĽr alle Beteiligten ein groĂźer Kraftakt. Danke an die Menschen fĂĽr die vielen Signale der Solidarität und danke an alle Beteiligten fĂĽr den groĂźartigen Einsatz. Meine Gedanken sind bei den Flutopfern.“

Neben den MaĂźnahmen, die vor Ort ergriffen werden, koordiniert der „Arbeitsstab Hochwasser“ des Umweltministeriums auch im Hinblick auf das kommende Wochenende und die folgenden Tage bayernweite VorsorgemaĂźnahmen. Dazu zählt beispielsweise die Absenkung von Talsperren und staatlichen Wasserspeichern, um diese fĂĽr einen weitestmöglichen RĂĽckhalt neuen Wassers vorzubereiten.Um die Umsetzung von ĂĽberregional wirkenden HochwasserschutzmaĂźnahmen voranzutreiben, hat die Umweltministerkonferenz heute mit der Stimme Bayerns einen Beschluss gefasst, der den Bund auffordert, die Mittel im Nationalen Hochwasserschutzprogramm nicht zu kĂĽrzen. Glauber: „Hochwasserschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Alle Ebenen sind gefordert. Der Bund darf die Mittel nicht wie geplant kĂĽrzen. Die Länder brauchen die volle UnterstĂĽtzung des Bundes bei ĂĽberregional wirkenden HochwasserschutzmaĂźnahmen. GroĂźe Projekte haben lange Umsetzungszeiträume. Die Länder brauchen bei den Projekten Planungssicherheit. „Nach den Planungen des Bundes sollen das Nationale Hochwasserschutzprogramm eingeschränkt und die Mittel gekĂĽrzt werden. Damit könnten die bereitgestellten Mittel fĂĽr mehrjährige Vorhaben von den Ländern kaum genutzt werden.

Weitere Informationen sowie Daten zur aktuellen Hochwasserlage sind im Internet verfügbar unter www.hochwasserinfo.bayern.de und unter www.hnd.bayern.de.

 

Foto:
Staatsministerium fĂĽr Umwelt und Verbraucherschutz

 

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